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    Sinnvolle Keywords finden

    Wie Sie an die passenden und sinnvollen Keywords für die Optimierung Ihrer Webseite kommen.

     

    Als Schmuckgeschäft-Inhaber wären Sie vermutlich gerne deutschlandweit auf Seite 1 bei Google unter dem Begriff „Schmuck“ – und als Unternehmensberater unter „Unternehmensberatung“, richtig? Das ist sehr verständlich; aber leider unrealistisch - was aber genau betrachtet gar nicht so schlimm ist!

     

    In diesem Artikel möchte ich Sie gerne über Fluch und Segen von sehr allgemeinen Suchbegriffen und über die Chancen für sehr spitze und genaue Keywords informieren. Außerdem zeige ich Ihnen Wege zu Ihren ganz persönlichen, lohnenden Suchbegriffen auf:

    Wie im ersten Teil dieser Artikelreihe beschrieben, hat die Suchmaschine Google das Problem, dass eine unglaubliche Menge an Webseiten zu jeweils sehr ähnlichen Themen, Keywords, Angeboten existieren.

    Diese Ergebnisse müssen – jeweils passend zum einzelnen Suchbegriff – in eine Rangreihe gebracht werden, sortiert nach Relevanz für das Keyword.

    Die Wichtigkeit bezieht sich dabei immer auf den jeweiligen Suchbegriff: So kann die Webseite des Unternehmensberaters unter dem Keyword „Unternehmensberatung“ eventuell weit abgeschlagen in den Suchergebnissen landen – aber vielleicht unter „Firmen-Restrukturierung“ gleichzeitig ganz weit vorne platziert sein.

     

    Der erste Schritt für eine erfolgreiche Keywordrecherche ist also die Sammlung genauer Tätigkeits- oder Produktbezeichnungen, unter denen die eigene Firmenwebseite gefunden werden soll.

     

    Also beispielsweise „Führungskräfte-Training Medizinbranche“ oder „Recruiting Facharbeiter Automobilbranche“ statt „Headhunter“. Oder „Sterling-Silber mit Gravur“ oder „Namensarmband Silber“ statt „Schmuck“. Je genauer Sie die einzelnen Angebote benennen können, desto besser!

    WICHTIG:

    Denken Sie dabei aber auch über die Beschreibung Ihrer Angebote und Leistungen hinaus und listen Sie auf, welche Probleme Ihre Zielgruppe bewegen – bevor oder während diese sich ans Googlen machen.

     

    Grübelt der Unternehmer, der die Dienste eines Unternehmensberaters mit Spezialgebiet Restrukturierung benötigt, vielleicht gerade über einen akuten finanziellen Engpass nach?

    Oder will oder muss er seine Angebotspalette umstellen?

    Plant er vielleicht die Übergabe seiner Firma an einen Nachfolger oder will verkaufen?

    Welche Probleme würde er dann googlen („Liquiditätsprobleme Unternehmen“ …?) - und mit welchen Antworten könnten Sie für ihn dort zu Stelle sein?

    Diese Liste können Sie nun verwenden, um

    1. herauszufinden, ob und wie häufig nach diesen oder ähnlichen Begriffen bei Google gesucht wird
    2. gut aufgestellte Online-Mitbewerber zu ermitteln, von denen Sie sich Erfolgsrezepte abschauen können:
      Dazu mehr im 3. Teil der Artikelreihe.


    Evaluierung von Suchbegriffen:

    Nutzen Sie dafür

     

    Ubersuggest und Hypersuggest liefern noch speziellere Ergebnisse; beispielsweise sehr lange, spezielle Begriffe (Long Tail Keywords) und W-Fragen (Wer?, Wie?, Was?, Wo?, Wieso?, Warum?), die rund um das Kernkeyword eingegeben werden.

    Der Keyword-Planer ist ein Tool, das von Google innerhalb von Adwords-Konten bereitgestellt wird.

    Es ist kostenfrei, jedoch muss man für die Nutzung nicht nur ein Google-Konto eingerichtet haben, sondern auch ein Adwords-Konto, in dem unter anderem Zahlungsdaten hinterlegt werden müssen.

    ACHTUNG: Lassen Sie sich nicht dadurch irritieren, dass die Erklärungen im Keyword Planer selbst sich hauptsächlich auf Adwords-Kampagnen beziehen. Er ist völlig unabhängig von der Durchführung von Kampagnen zu nutzen!

     

    Denn der Hintergrund ist, dass Google natürlich gerne möglichst viel Adwords-Werbung verkaufen möchte und die möglichen Kunden auf diese Art schon etwas weiter an sich zieht.


     

     

     

     

     

     

     

    Der Keyword-Planer ist aus meiner Sicht eine unverzichtbare Informationsquelle.

     

    Und wie gesagt: Man wird hier zwar zur Einrichtung des Kontos genötigt, nicht aber zum Geldausgeben.

    Handling Keyword-Planer:

     

    Wenn Sie sich im Keyword-Planer befinden, klicken Sie auf

    „Mithilfe einer Wortgruppe, einer Website oder einer Kategorie nach neuen Keywords suchen“

     

    • Geben Sie einen Suchbegriff aus Ihrer Liste ein, bei:
      „Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung“

    • Geben Sie keine Zielseite oder Produktkategorie ein, aber:

    • Stellen Sie die Ausrichtung ein:
      Sollen sich die Informationen auf ganz Deutschland beziehen – oder z.B. nur auf eine Stadt? Oder sitzen Ihre potenziellen Kunden vielleicht auch in der Schweiz und in Österreich, so dass Sie alle drei Länder für die Ausrichtung auswählen?

    • Wählen Sie Deutsch als Sprache für Keywordvorschläge, wenn Ihre potenziellen Kunden deutschsprachig sind.

    • Klicken Sie auf „Ideen abrufen“ und im nächsten Fenster auf „Keyword-Ideen“ (statt „Anzeigengruppen-Ideen“)

     

    Hier erhalten Sie nun Informationen einerseits zu dem konkret eingegebenen Begriff –

    in unserem Beispiel „Namensarmband Silber“:

    • Das Suchvolumen pro Monat bei Google (deutschlandweit) beträgt 260 Anfragen.
    • Der Wettbewerb in Google Adwords ist hoch; d.h. es werden viele Anzeigen auf dieses Keyword geschaltet.
    • Wer Werbung darauf schalten möchte, muss mit ca. 0,56 € pro Klick auf die Adwords-Anzeige kalkulieren.

     

    Unter den Infos zu dem abgefragten Begriff gibt es eine Liste mit Keyword-Vorschlägen, die das Tool für passend hält. Diese enthalten ebenfalls Angaben zum Suchvolumen, dem Werbedruck und den ungefähren Werbekosten pro Klick.

     

    Diese Liste kann auch als Excel-Tabelle heruntergeladen werden – sehr praktisch zum Sortieren der Begriffe nach bestimmten Eigenschaften, z.B. wenig Werbebudget, niedriger Wettbewerbsdruck, oder eben hohes Suchvolumen.


    Hier findet man teilweise sehr interessante Ansätze für Keywords, nach denen relativ häufig gesucht wird und die man mit dem eigenen Angebot und/oder Informationen aus erster Hand wunderbar bedienen oder beantworten kann:

     

    Das bedeutet, dass Sie idealerweise jeweils eine Unterseite pro Thema/Keyword schaffen, auf der es speziell um dieses Thema geht; also beispielsweise um Armbänder mit Gravuren für Männer – und die Armbänder mit Gravuren für Frauen erhalten ihre eigene Unterseite!

    Im genannten Beispiel fiel mir unter anderem dieser Suchbegriff „Armband mit Gravur für Männer“ auf, weil er mit 720 Abfragen pro Monat mehr als dreimal so häufig gesucht wird wie „Namensarmband Silber“.

     

    Auch das Keyword „Gravur Sprüche“ mit ebenfalls 720 Abfragen pro Monat bietet interessante Ansätze, potenziellen Kunden Informationen über schöne Gravur-Möglichkeiten zu bieten:

    Denn offensichtlich sind nicht wenige Menschen unsicher, was sie überhaupt eingravieren lassen sollen! Als Schmuckanbieter kann man dieses Wissen für sich verwerten und ganz gezielt potenzielle Schmuck-Besteller auf die eigene Webseite ziehen.

     

    Wichtig für die Entscheidung für Ihre Lieblings-Keywords ist allerdings auch und gerade, ob Ihre Webseite theoretisch dafür ein Ranking auf Seite 1 erreichen könnte:

     

    Das hängt grundsätzlich von den ca. 200 Faktoren ab, die innerhalb des Google-Algorithmus über die jeweiligen Positionen in den Ergebnislisten entscheiden.

     

    Aber natürlich spielt es auch eine enorm große Rolle, mit wie vielen Konkurrenten Sie um „Ihren“ Platz für das jeweilige Keyword rangeln müssen.

    Es gibt Begriffe, für die der Weg auf Seite 1 relativ einfach ist, weil sich dafür einfach nicht so viele starke Mitbewerber positioniert haben.

    In unserem Beispiel gibt es auch für kleinere Schmuckanbieter-Webseiten aus meiner Sicht durchaus Chancen auf Seite 1 für die beiden oben herausgegriffenen Keywords.

    Mögliche Indizien für eine – relativ* – leicht zu erreichende Platzierung sind nach meiner Erfahrung unter anderem:

     

    • Relativ wenige Suchergebnisse für das Keyword:
      Hier ca. 77.000 für das eine und ca. 177.000 für das andere. Wenn Google 1.000.000 oder 2.000.000 oder noch deutlich mehr Ergebnisse liefert, sieht die Sache (meistens) weniger gut aus.
    • Auf Seite 1 gibt es mehrere Ergebnisse für dieselbe Domain:Hier beispielsweise
      http://www.trauringwelt.de/ring-gravur-sprueche-texte_de.html und
      http://www.trauringwelt.de/gravur-idee-uebersicht_de.html
    • Auf Seite 1 gibt es Ergebnisse aus Portalen oder Foren, die insgesamt auf ihrer Domain nicht nur das Kernthema der Suchabfrage behandeln (hier: Schmuck), sondern diverse andere, teilweise noch nicht einmal nah verwandte Themen, hier dawanda.de und ebay.de
    • Auch keine oder wenig Werbeanzeigen in der Suchergebnisliste können ein gutes Zeichen sein: Dafür, dass nicht nur Adwords-Agenturen, sondern auch Suchmaschinenoptimierer den Begriff noch nicht wirklich für ihre Kunden gepusht haben.

    * Relativ deshalb, weil es nicht möglich ist, genau vorherzusagen, für welches Keyword eine Webseite wo genau ranken wird:

     

    Aufgrund der 200 Rankingkriterien, über deren Zusammensetzung und Gewichtung es nur ungenaue Informationen von Google gibt.

     

    Die Suche nach echten Chancen-Keywords ist also sehr spannend und vielversprechend – allerdings auch sehr aufwändig.

     

    Hier im Beispiel haben wir 800 Vorschläge zu einem einzigen Test-Keyword erhalten. In der Realität hätte das Schmuckgeschäft sicher auch gerne gute Keywordideen für mehr als ein Produkt gefunden und ausgewertet – also X mal 800 Begriffe, die evaluiert werden müßten.

     

    Deshalb mein Tipp:

    Positionieren Sie sich (zunächst) super-spitz und greifen Sie sich ein oder zwei sehr genau definierte Dienstleistungen oder Produkte heraus, für die Sie die Sichtbarkeit Ihrer Webseite optimieren wollen. Das sollte Ihr Lieblingsangebot sein, mit dem Sie am meisten verdienen oder mit dem Sie am meisten Spaß haben!

     

    Konzentrieren Sie sich zunächst darauf und sammeln Sie während des Prozesses immer peu à peu weitere Begriffe, die Sie nach und nach ebenfalls überprüfen und sinnvoll in die Webseite einbauen (Teil 5 der Artikelreihe) können.

    Die Hauptsache ist, dass Google Ihre Seite erst einmal überhaupt für Etwas wichtig findet (auch wenn es nur für ein oder zwei Nischen-Begriffe ist)!

    Falls Sie nämlich mit einem Bauchladen loslaufen und Google einen nicht einschätzbaren Mischmasch an Informationen liefern, wird die Seite auf gar keinem für Sie interessanten Keyword vorne ranken.

     

    Ich kenne Firmen, die ein Vielfaches der Kosten einer vernünftigen Keywordrecherche in Google-Anzeigen stecken.

    Das freut Google – aber nicht den Webseiteninhaber, wenn die Anzeigenschaltung keine Wirkung zeigt: Nämlich dann, wenn der Besucher sich im Bauchladen nicht zurechtfindet und sich nicht „abgeholt“ fühlt.

     

    Umgekehrt ist eine Keywordrecherche eben auch für mögliche Adwords-Aktivitäten nützlich – auch hier kann man durch spitze Positionierung wieder viel Geld und Ärger sparen.

     

    Viel Erfolg - und natürlich auch viel Spaß beim Finden "Ihrer" Keywords!

     


    Sie haben Fragen?

    Ich berate Sie gerne speziell zum Thema Onpage-SEO; nehmen Sie Kontakt auf: s.engel@webhonesty.de,

    telefonisch unter 040 - 40 17 09 09 oder über das Kontaktformular.


    Dies war Teil 2 der SEO-Artikelreihe mit Tipps für Unternehmer.

    Erfahren Sie in 10 Schritten, wie Sie die Sichtbarkeit Ihrer Firmenwebseite verbessern:

    1. Wie Google überhaupt tickt
      Was Sie tun und lassen sollten, um eine Chance auf Rankings zu haben

    2. Wie Sie an "Ihre" richtigen Keywords kommen
      Vom Raten zum Wissen - realistische Ziele definieren und erreichen

    3. Was Sie von erfolgreichen Mitbewerbern lernen können
      Was Sie übernehmen können, ohne "abzukupfern"

    4. Welches CMS wirklich einfach ist
      Damit es auch bei Erweiterungen oder Änderungen keine Probleme gibt

    5. Wie Sie die Struktur Ihrer Webseite strategisch aufbauen
      - damit Google und die menschlichen Besucher sie verstehen

    6. Was eigentlich gute Inhalte sind
      Wie man Content ohne dünne SEO-Texte erstellt

    7. Welche externen Helferlein es für die Online-Sichtbarkeit gibt
      Google Maps, Xing + mehr

    8. Welche guten Hilfe-Tools es für den Erfolg Ihrer Webseite gibt
      Webmaster-Tools (bzw. Google Search Console) + Analytics

    9. Was beim Blogschreiben zu beachten ist
      Damit Sie Ihre knappe Zeit nicht verschwenden.

    10. Wie man Google Adwords sinnvoll nutzen kann
      - und dabei kein Geld verbrennt, sondern Kunden gewinnt

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    Die Artikel werden im Abstand von ca. 4-5 Wochen veröffentlicht.

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